Dienstag, 28. Oktober 2014

Schoko-Nuss-Schnecken vs. Brombeer-Weiße-Schoki-Schnecken {Im Schnecken-Fieber}

Seit ich einmal damit angefangen habe, Hefeteig mit Leckereien zu füllen und zu Schnecken zu formen, kann ich  nicht mehr damit aufhören. Feine Zimtschnecken mag jeder, aber inzwischen habe ich zig Varianten von süß bis herzhaft im Repertoire.

Heute widmen wir uns einer süßen Sorte, weil ich im Herbst so unheimlich gerne Süßes esse. Zuhause einmummeln, einen heißen Tee trinken und dazu feine Kekse oder leckere Schoko-Schnecken essen – und das Leben ist perfekt!

Und weil der Herbst und der Winter bestimmt noch ein bisschen andauern und man in dieser Zeit nie genug Süßes haben kann, stelle ich euch heute gleich zwei süße Schnecken-Exemplare vor: Dunkle-Schoki-Nuss und Weiße-Schoki-Brombeer.

Welche Kombination erobert euer Herz?

Süß, Hefe, Schnecken, Schokolade


Vielleicht werdet ihr auch zu den allergrößten Schnecken-Fans, dann probiert die feinen Schneckchen mal mit Nutella oder – ACHTUNG – mit grob gehackten Schokoriegeln oder ganz klassisch mit Zimt und Butter oder mit exotisch Kürbis.

Darf es auch herzhaft sein? Probiert Quark-Karotte-Frühlingszwiebel oder Karotte-Ingwer-Koriander. Oder wickelt einfach Speck oder Feta und Oliven in den Hefeteig - damit habt ihr in nullkommanix einen prima Snack, wenn spontan ein paar Freunde reinschauen.

Zutaten für ca. 25-30 Mini-Schnecken


Für den Teig:
Süß, Hefe, Schnecken
  • 40 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 15 g frische Hefe
  • 40 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 270 g Mehl

Für die Schoko-Nuss-Variante:

  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt
  • 75 g Walnüsse (oder andere Nüsse), grob gehackt
  • Zucker und Zimt

Für die Brombeer-weiße Schoko-Variante:
  • 5-6 EL Brombeer-Marmelade
  • 60 g weiße Schokolade (grob gehackt)


Zubereitung:


Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben. Die Milch sollte nicht wärmer als 38°C werden, sonst klappt das mit der Hefe nicht. Einfach so lange abkühlen lassen. Dann Hefe, Zucker und Salz einrühren.

Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung dazugeben. Mit einem Löffel oder einem Spatel vermischen und anschließend mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken (Vorsicht: ist das Wasser im Tuch zu kalt, mag die Hefe das nicht) und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 20x30 cm) und anschließend entweder mit dunkler Schokolade und Nüssen belegen und etwas Zimt und Zucker darüber streuen oder mit Marmelade bestreichen und mit weißer Schokolade verfeinern.

Alles zu einer großen Rolle formen und mit einem Messer etwa 2-3 cm dicke Scheiben davon abschneiden.

Man kann die Schnecken entweder auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben oder mit Papierförmchen versehen in ein Mini-Muffinblech legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf  160°C vorheizen.

Die Schnecken etwa 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.





Sonntag, 19. Oktober 2014

Kokos-Eis mit Pistazien-Krokant {Ratz-Fatz und ohne Eismaschine}

Ende Oktober und wir haben richtig Herbst-Sommer! Ich schmeiße mich heute Mittag nochmal auf den Balkon, um in der Sonne zu lesen. Mit dabei: selbstgemachtes Eis! Eis geht meiner Meinung ja das ganze Jahr, aber gerade bei schönem Wetter macht die Eisproduktion besonders viel Spaß!

Ich habe schon ein paar Mal mit Eis auf Kondensmilch-Basis experimentiert und das Ergebnis ist toll, weil das Eis damit auch ohne Eismaschine total cremig wird.

Nachdem ich bei meinen Kondensmilch-Experimenten superleckere Eissorten aus verschiedenen Brotaufstrichen erhalten habe (wie Eis mit Nutella, Erdnussbutter oder Pistaziencreme), habe ich mir diesmal einen Kokosaufstrich ("Glück der Tropen" von Rewe Feine Welt) gekauft. Ja, ich weiß, das kann man auch selbst machen, aber – tut mir leid – manchmal muss es eben schnell gehen (damit ich heute die letzten Sonnenstrahlen auch noch ausgiebig genießen kann).

Eiscreme, ohne Eismaschine, icecream


Dafür habe ich aber schnell noch ein salziges Pistazien-Krokant dazu gezaubert – sehr lecker. Auch toll dazu: Schokoraspeln – das schmeckt dann wie gefrorenes Bounty...

Eiscreme, icecream


Zutaten:



  • eine Dose (400 ml) gezuckerte Kondensmilch (unbedingt die gezuckerte verwenden, die gibt es zum Beispiel von Milchmädchen)
  • 150 g Kokosaufstrich 
  • 2-3 EL Kokosraspel
  • 300 g Schlagsahne
Krokant:
  • 75 g Pistazien, geröstet und gesalzen
  • 70 g Zucker



Zubereitung:


Die Kokoscreme zusammen mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut vermischen. Sahne sehr steif schlagen. Die Kokosraspeln unter die Masse heben. Den Rest zum Servieren aufbewahren. Die Masse in eine geeignete Form füllen und mindestens 5 Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen.

Für den Pistazien-Krokant Pistazien grob hacken. Dann den Zucker in einer beschichteten Pfanne zum Schmelzen bringen. Die Pistazien auf einem mit Backpapier ausgelegten Teller oder einem Backblech ausbreiten. Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen (nicht zu lange, sonst wird der Karamell fest!) Dann über die Pistazien gießen und alles mischen (Vorsicht: auf keinen Fall in die Pfanne greifen und mal zu kosten, Karamell wird höllisch heiß!). Trocknen lassen und anschließend in grobe Stücke brechen oder in ein Küchentuch geben und mit dem Nudelholz zerkleinern, bis es fein ist.


Mehr Eis-Rezepte ohne Eismaschine:


Nutella-Eis mit Sesamkrokant
Erdnussbutter-Eis
Pistazien-Eis
Nutella-Semifreddo
Semifreddo di cantuccini
Limoncello-Semifreddo mit Balsamico-Beeren

Samstag, 11. Oktober 2014

Kürbis-Flammkuchen mit Feigen {Hallo Herbst}

Die Kürbisrezepte gehen in die nächste Runde. Das Wetter ist so herbstlich und ich kann gar nicht anders, als die ganze Zeit Sachen mit Kürbissen oder Feigen zu kochen (oder Schokoladenkekse zu backen - darüber aber ein anderes Mal mehr).

Heute gibt es Kürbis und Feigen auf dünnem Flammkuchenteig. Dazu würziger Schafskäse und Weintrauben und schon ist das herbstliche Essen perfekt.

Pumpkin, Pizza, Feigen


Zutaten für zwei Bleche:


Für den Teig:

Pumpkin, Pizza, Feigen
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 20 g frische Hefe
  • eine Prise Zucker
  • 200 ml Milch
  • 100 g weiche Butter
  • 1 TL Salz


Für den Belag:

  • Etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis (je nach Größe)
  • 4 Feigen
  • 250 g Feta
  • zwei Handvoll Weintrauben
  • getrockneter Thymian
  • zwei Becher Sauerrahm oder Schmand
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Butter in einem Topf schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Milch dazu geben. Wenn die Mischung ca. 38°C erreicht hat, die Hefe und eine Prise Zucker dazu geben. Mehl mit einem TL Salz vermischen. Die Hefemilch zum Mehl geben und den Teig mehrere Minuten kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen.

Den Kürbis entweder sehr dünn hobeln (das ist bei Kürbis mit harter Schale gar nicht so einfach) oder dickere Scheiben kurz im Wasserbad oder im Backofen garen. Feigen in feine Scheiben schneiden. Feta zerbröseln, Weintrauben halbieren. Sauerrahm ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Den Teig in zwei Teile aufteilen und dünn ausrollen. Mit dem gewürztem Schmand bestreichen und Feta darauf verteilen. Dann Kürbisstücke, Feigen und Weintrauben auf den Teig geben. Zum Schluss mit etwas getrocknetem Thymian bestreuen.

Etwa 8-10 Minuten backen, bis der Teig goldbraun geworden ist.

Lust auf mehr?


Mehr Kürbis-Rezepte gibt es hier:

Kürbis-Latte                                                                             
New York Cheesecake mit Kürbis
Kürbis aus dem Backofen
Kürbiskern-Konfekt

Sonntag, 5. Oktober 2014

Sonntag-Morgen-Müsli-Muffins {Frühstück im Bett}

Ich bin eine Lerche und stehe gerne früh auf, aber manchmal muss man sonntags länger im Bett bleiben. Vor allem, wenn man am Tag davor bis in die Nacht auf einer wunderbaren Hochzeit getanzt hat – liebe Alicia, lieber Toni, es war unheimlich schön! Ich wünsche euch das allerbeste und denke "14 Jahre miteinander sollten reichen so als Test" :)

Backen ist mir heute viel zu anstrengend, aber einen Muffin auftauen, den ich noch im Gefrierfach habe, klappt ganz gut. Die kann man auch im Bett frühstücken. Ein Muffin aus Müsli, Joghurt und Beeren ist wie ein komplettes Frühstück auf die Hand. Dazu ein Käffchen. Und schon beginnt der Sonntag Morgen perfekt.

Das Rezept findet  ihr auch in Cynthia Barcomis neuestem Backbuch:

Let's Bake: 70 wundervolle Back-Rezepte, die perfekt gelingen!


Müsli, Muffin, Frühstück, Breakfast


Zutaten für 12 Stück:

Müsli, Muffins, Breakfast, Frühstück

  • 200 g Vollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • 100 g TK-Beeren, aufgetaut und abgetropft
  • 1 Apfel, geraspelt
  • 2 EL Ahornsirup
  • 250 ml Joghurt
  • 125 g Haferflocken (oder Müsli)
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 80 ml Milch

Zubereitung:


Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. 

Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Beeren, Apfel, Ahornsirup, Joghurt und Haferflocken in einer großen Schüssel vermischen.

In einer anderen Schüssel Zucker und Öl mit einem Schneebesen aufschlagen. Eier und Milch hinzugeben alles mit dem Schneebesen gründlich weiterschlagen.

Mehlmischung hinzugeben und alles mit einem Teigschaber kurz vermischen. Dann Beeren-Müsli-Mischung unterheben und alles kurz vermischen (Muffins dürfen nicht zu stark gerührt werden, sonst werden sie nicht fluffig). 

Den Teig in Muffinförmchen füllen und alles 18-20 Minuten backen. Stäbchentest machen. Die Muffins anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Freitag, 3. Oktober 2014

Japanische Udon-Nudelsuppe mit Tofu + ein schönes Kochbuch für Japan-Fans

Von den Ländern, die ich gerne noch bereisen will, steht Japan ganz oben auf meiner Liste und bald beginnt in Japan die Zeit der Herbstlaubfärbung, "Momiji" genannt, die genau so schön sein soll wie die Kirschblüte.

Tradition und Moderne – und vor allem die für den Europäer teilweise schwer nachvollziehbaren Verhaltensweisen der Japaner ziehen mich magisch an. Natürlich schlägt mein Herz neben der Kultur auch für die Landschaft und – last but not least – für die japanische Küche.

Ylva von Der Klang von Zuckerwatte hatte beim FoodBloggerCamp in Reutlingen eine Session zum Thema "Japanische Küche supergeil" gehalten – die habe ich leider verpasst! Aber ich habe mir ein paar Tipps bei ihr geholt und sie gefragt, welches zur Zeit das beste japanische Kochbuch auf dem Markt ist. Hier ist es:

Die japanische Küche von Kimiko Barber.

Das Buch habe ich für euch mal unter die Lupe genommen. Und natürlich habe ich auch was daraus gekocht (leicht abgewandelt)

Udon-Nudelsuppe mit Tofu 


Japan, Soup

Aber schauen wir uns zuerst das Buch an:


Darum geht's

Um authentische japanische Küche mit Originalzutaten und vielen Hintergrundinformationen zur Geschichte Japans, zur Tee-Zeremonie und zu den einzelnen Zutaten wie zum Beispiel den verschiedenen Nudelsorten.

Was ist besonders?

Es war nicht leicht, ein gutes japanisches Kochbuch zu finden – mit diesem bin ich sehr glücklich!
Es enthält eine ausführliche Beschreibung aller Zutaten, bekannte Gerichte wie die Nudelsuppe und Teriyaki-Lachs, aber auch jede Menge neuer Inspirationen wie japanische Bloody Mary oder eine Art Pasta vongole mit Somennudeln statt Spaghetti und Dashibrühe statt Weißwein. Sogar ein Rezept für das legendäre Gericht "Natto" ist im Buch zu finden – ich glaube allerdings, dass ich mich da nicht rantraue (Kenner wissen warum...)

Rezepte auf der Nachkochliste

Besonders die Nudelgerichte haben es mir angetan und ich probiere mich durch Soba, Udon, Somen und Ramen. Auch die Fischgerichte klingen spannend wie der marinierte Thunfisch oder der Lachs im Filoteig. Nachtisch gibt es auch und ich kann endlich das Matcha-Pulver einsetzten!

Wehrmutstropfen

Obwohl ich mich mit japanischer Küche etwas auskenne, gibt es in dem Buch einige Zutaten, von denen ich noch nie gehört habe (zum Beispiel Gobo, Hijiki und Mizuna). Aber genau darum geht es auch in einem Buch, das mit authentischen Rezepten mit Originalzutaten wirbt. Man darf am Ende nur nicht enttäuscht sein, dass man nicht alles in seinem heimischen Vorratsschrank findet und sich einen guten Asia-Shop suchen muss. Das Buch liefert eine Erklärung aller Zutaten und gibt an, was man beim Kauf beachten muss.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem authentischen japanischen Kochbuch mit gut erklärten Rezepten, exotischen Zutaten, schönen Bildern und interessanten Hintergrundinformationen ist, wird hier auf jeden Fall fündig.




Die japanische Küche, Kimiko Barber, erschienen im Hädecke-Verlag, 2013. 29,90 €
Vielen Dank an den Hädecke-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Hier geht's zum Suppenrezept:

Sonntag, 28. September 2014

Hello Kürbis! Die leckersten Kürbis-Schnecken der Welt

Es ist wieder Kürbis-Zeit! Und ich liebe Kürbis in allen Variationen. Als Suppe, zu Pasta, auf dem Flammkuchen und gerne auch als süße Variante. Zum Beispiel als Kürbis-Latte oder im Kürbis-New York Cheesecake.

Heute gibt es quasi eine Variation von Zimtschnecken: fluffiger Hefeteig, der mit einer süß-würzigen Kürbiscreme gefüllt ist. Das sind die leckersten Kürbis-Schnecken der Welt!

Pumpkin Rolls


Zutaten für ca. 12 Stück:


Für die Kürbisfüllung:
200 g Hokkaido-Kürbis
200-250 ml Wasser
4 EL brauner Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
1 Zimtstange
1 TL getrockneter Ingwer
eine Prise Muskat
eine Messerspitze Nelken

Für den Teig:
40 g Butter
125 ml Milch
15 g frische Hefe
40 g Zucker
eine Prise Salz
270 g Mehl

Optional:
Puderzucker und Zitronensaft für den Zuckerguss

Zubereitung:


Für die Füllung den Kürbis in Stücke schneiden und mit dem Wasser, dem Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben. Zunächst mit ein bisschen weniger Wasser arbeiten und ggf. später nachgießen, wenn die Füllung zu fest ist. Alles aufkochen bis der Kürbis weich ist. Die Zimtstange entfernen und alle Zutaten pürieren. Die Konsistenz sollte jetzt etwa Kartoffelpüree entsprechen, sonst noch etwas Wasser dazugeben.

Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben. Die Milch sollte nicht wärmer als 38°C werden, sonst klappt das mit der Hefe nicht. Einfach so lange abkühlen lassen. Dann Hefe, Zucker und Salz einrühren.

Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung dazugeben. Mit einem Löffel oder einem Spatel vermischen und anschließend mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken (Vorsicht: ist das Wasser im Tuch zu kalt, mag die Hefe das nicht) und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und anschließend mit der Kürbisfüllung bestreichen. Alles zu einer großen Rolle formen und mit einem Messer Scheiben davon abschneiden.

Man kann die Schnecken entweder auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben oder mit Papierförmchen versehen in ein Muffinblech legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf  160°C vorheizen.

Die Schnecken etwa 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wer mag, kann die abgekühlten Schnecken mit Zuckerguss beträufeln.

Lust auf mehr?


Mehr Kürbis-Rezepte gibt es hier:

Kürbis-Latte



New York Cheesecake mit Kürbis














Kürbis aus dem Backofen
















Kürbiskern-Konfekt


Montag, 22. September 2014

Wunderbar weiche, warme Brötchen für kranke Mädchen

Diese Woche lag ich ein paar Tage krank im Bett und mein Mann hat mich mit Suppe und Tee versorgt. Aber er hat auch diese wunderbaren Brötchen für mich gebacken, die mit süßem Belag meine Energiereserven wieder auffüllen. Auch Käse schmeckt fein dazu und man kann sie auch einfach pur essen. Das perfekte Brötchen für kranke Mädchen.

Das Rezept stammt aus einem Buch von Cynthia Barcomi, die diese Brötchen auch als "The Holy Grail of Rolls" bezeichnet:

Let's Bake: 70 wundervolle Back-Rezepte, die perfekt gelingen!


Snacks, Brot

Zutaten für 24 Stück:



  • 50 g Butter
  • 500 ml warme Buttermilch
  • 650 g Mehl, Typ 405
  • 7 g Trockenhefe
  • 1/4 TL Natron
  • 15 g Salz
  • 20 g Zucker


Zubereitung:


Die Butter in der warmen Buttermilch zerlassen und anschließend auf Raumtemperatur abkühlen. In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Natron, Salz und Zucker vermischen. Flüssige Zutaten dazugeben und mit einem Rührgerät mit Knethaken oder der Küchenmaschine ca. 4 Minuten kneten. Anschließend mehrere Minuten von Hand weiter kneten. Auch wenn der Teig sehr weich ist, kein weiteres Mehl hinzugeben! Eine Kugel formen und in eine ausgebutterte Schüssel geben. Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen eine Muffinform buttern (oder mit Papierförmchen auskleiden).

Den Teig in der Schüssel ein bisschen niederboxen, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und nochmals kurz ruhen lassen. Für jedes Brötchen 3-4 Kugeln mit ca. 25 g formen und in die Muffinform setzen.

Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200°C vorheizen.

Etwa 15 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.



Sonntag, 21. September 2014

Bloggertreffen Stuttgart

Anfang September haben vier wunderbare Blogger-Damen die Bloggerinnen und einen Blogger (unseren Quotenmann) aus der Umgebung zu einem Treffen in Stuttgart eingeladen. Das Ergebnis war ein toller Tag mit schönen Geschäften, leckerem Essen und vielen neuen Gesichtern.



Um halb zehn Uhr morgens an einem Samstag fanden sich also etwa 25 Blogger aus Stuttgart und Umgebung ein, um sich von Jessi ("Luxuria"), Elena ("heute gibt es") und Christina ("Christinas Catchy Cakes") mit einem Programm überraschen zu lassen. Ebenfalls zum Organisationsteam gehörte eigentlich Nathalie ("Holunderweg 18"), die dann aber leider schon im Urlaub war.

Um fit und gestärkt in den Tag zu starten, war die erste Station das mymuesli. Hier durfte jeder Müsli kosten, nur mit dem Einkaufen haben wir uns noch etwas zurückgehalten – schließlich wussten wir, dass wir das Zeug noch den ganzen Tag mit uns rumschleppen müssen.

Weiter ging es zu einem kleinen, feinen Laden, den ich auch als Stuttgarterin nicht kannte: Gagamu. Hier gab es zauberhafte Dinge wie Tassen oder Babykleidung und Postkarten zu entdecken, die uns von der Besitzerin so sympathisch präsentiert wurden.



Die nächste Station war der English Tearoom im Heusteigviertel, in dem ich am liebsten einen Kredit aufgenommen hätte. Ein zuckersüßes Ehepaar aus London betreibt den Laden aus Leidenschaft und kredenzt uns wunderbaren Tee und Gebäck. Auch alle Fans von hübschen Teegeschirr kommen auf ihre Kosten. Ich konnte nicht anders und habe mich mit Tee und Matcha eingedeckt. Und ich muss bald wiederkommen, um die (nach eigener Aussage weltbeste) Clotted Cream und um Gebäck zu kaufen.



Quasi gegenüber liegt das poule folle, ein Atelier für Letterpress und Design, das die liebe Cèline betreibt. Diese Station ließ unser Papeterie-Herz höher schlagen. Ich habe eine Hochzeitseinladung entdeckt, in die ich mich sofort verliebt habe:




Sonntag, 14. September 2014

Schoko-Whisky-Karamell-Cupcakes mit Erdnussbutterfrosting + das neue Buch von Donna Hay

Diesen Monat druckfrisch in mein Wohnzimmer geflattert: das neue Buch von Donna Hay!

Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten - über 300 neue Rezepte

Ich bin ein großer Fan von Donna Hay und habe einige ihrer Kochbücher in meiner Sammlung. Auf das Neue war ich sehr gespannt und ich sehe schon: diesmal ist es anders. Größer, dicker, hochwertiger – und teurer.

Ich habe mich einmal durchgestöbert und auch direkt ein Rezept ausprobiert:

Schoko-Whisky-Karamell-Cupcakes mit Erdnussbuttercreme


Frosting, Peanutbutter


Das Rezept hat sich bei mir sofort eingebrannt! Mein Mann hatte nämlich diese Woche Geburtstag und wenn ich was für ihn backe, mache ich mit Schokolade, Karamell und Erdnussbutter garantiert alles richtig. Da er auch ein großer Whisky-Fan ist, schien mir die Kombination perfekt!

Aber schauen wir uns zuerst das Kochbuch an:


Darum geht's

Fans von Donna Hay kennen ihren Stil. In diesem Buch gibt es von allem noch mehr: knapp 450 mit mehr als 300 Seiten im Großformat. Was wichtig ist zu wissen: keines der Rezepte ist in einem ihrer anderen Bücher erschienen, es gibt also keine Dopplungen für Kochbuchjunkies wie mich. Aber Vorsicht: wenn ich das richtig verstehe, stammen die Rezepte zum großen Teil aus ihrem Magazin – Abonnenten müssen sich also auf Wiederholungen einstellen.


Was ist besonders?

Der Stil ist bekannt: tolle Fotografien und die Rezepte sind genau mein Ding: viele Gerichte kommen anspruchsvoll und außergewöhnlich daher und trotzdem sind die meisten Rezepte nicht besonders aufwendig. Das Buch ist aufgeteilt in "Pikant" (Eier und Käse, Pasta, Asia-Nudeln, Reis, Suppen, verschiedene Fleischkapitel, Pasteten und Tartes, Salate und Beilagen) und "Süß" (Cookies, Kekse und Süße Schnitten, Kleingebäck, Kuchen, Puddings und Aufläufe, Pies und Tartes, Desserts) – allein bei der Kapitelübersicht wird klar, wie umfangreich das Buch ist.


Rezepte auf der Nachkochliste

Viele! Abgesehen von diesen Cupcakes zum Beispiel Chili-Krabben-Zitronen-Quiche, Sommerliche Bolognese, Lachs mit Sesamkruste, Tofu-Kürbis-Laska, Paprika-Lamm-Burger, Zitronengras-Fischspieße (schon ausprobiert, superlecker!), Schoko-Fondant-Törtchen mit flüssiger Erdnussbutter, Trüffel mit Meersalz, italienische Donuts,...


Fazit

Die geballte Donna Hay-Vielfalt in einem Buch: hochwertig, toll zusammengestellt – die 40 Euro lohnen sich!


Jetzt kommt das Cupcake-Rezept:

Zutaten für 12 Stück:


  • 2 EL Bourbon-Whisky
  • 140 g Butter, gewürfelt
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 80 g Sauerrahm
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 230 g feiner Zucker

Für die Whisky-Karamell-Sauce:
  • 100 g feiner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Bourbon-Whisky

Für die Erdnussbuttercreme:
  • 70 g Puderzucker
  • 100 Erdnussbutter, cremig
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
(Donna Hay macht eine Buttercreme mit Erdnussbutter, ich mag aber Frischkäse-Frostings lieber)

Zubereitung:


Den Ofen auf 160°C vorheizen. Whisky und Butter in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen, Kakaopulver einrühren. Eier und Sauerrahm in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Rührgerät kurz verrühren. Dann Whisky-Butter-Mischung, Mehl, Natron und Zucker unterrühren. Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig in die Förmchen füllen.BH Etwa 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

Für die Sauce Zucker und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze ohne Umrühren ein paar Minuten aufkochen lassen, bis der Zucker karamellisiert (nicht anfassen, Karamell ist höllisch heiß!). Kurz abkühlen lassen und vorsichtig Sahne und Whisky unterrühren. Nochmals erhitzen und rühren, bis sich alles gut vermischt hat. Topf vom Herd nehmen.

Für das Frosting Puderzucker, Erdnussbutter, Vanilleextrakt mit Frischkäse schaumig schlagen.

Die abgekühlten Cupcakes mit dem Frosting bestreichen und mit der Karamellsauce beträufeln.

Frosting, Peanutbutter


Donna Hay: Die neuen Klassiker, erschienen im AT-Verlag, 2014. 39,90 €
Vielen Dank an den AT-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 12. September 2014

{Soulfood} Caprese mal anders: Vorsicht, heiß und fettig!

Da ist er, der Herbst. Und auch wenn für nächste Woche Spätsommer vorhergesagt wird, könnte ich mich dieses Wochenende mit Schal und dicken Hausschuhen auf der Couch einmümmeln, Tee trinken und Kekse essen. Weil man aber (leider) nicht den ganzen Tag Kekse essen kann, darf es zwischendurch auch mal heiß und deftig sein. Deshalb habe ich euch heute ein kinderleichtes, aber unglaublich leckeres Rezept mitgebracht, das wir bei Schmuddelwetter gerne auf den Tisch bringen:

Caprese-Dip – heiß, fettig und unheimlich lecker!

Tomate, Mozzarella, Fingerfood, Soulfood


Es ist so einfach, dass es eigentlich nicht mal ein Rezept braucht – ich bastel euch trotzdem eins :)

Mummelt euch schön ein und lasst es euch gut gehen!



Zutaten:


Vorspeise, Fingerfood, Soulfood

  • 1 Kugel Mozzarella
  • eine Handvoll Tomaten (am besten große und kleine gemischt, weil die großen mehr Flüssigkeit, die kleine dafür mehr Geschmack abgeben
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • frisches Basilikum 
  • ein Spritzer Olivenöl
  • Ciabatta oder Sauerteigbrot zum Tunken



Zubereitung:


Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Tomaten und Mozzarella klein schneiden und in eine Ofenform geben. Knoblauchzehe darüber pressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 20-25 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis der Käse schön zerlaufen ist. Mit frischen Basilikum und einen Spritzer Olivenöl verfeinern und sofort servieren. Brot reintunken und genießen (und Vorsicht: nicht den Mund verbrennen!)