Freitag, 15. August 2014

Ice Ice Baby: Eiskaffee am Stiel und ein Buch für alle Eis-Fans

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Sommer gerade nur eine klitzekleine Pause macht. Ein bisschen Regen und milde* (* fiese frostige) Temperaturen haben noch keinen umgehauen. Nach der kleinen Abkühlung kommt der Sommer nochmal zurück. Und wenn es dann soweit ist, schadet es nicht, vorbereitet zu sein und das Gefrierfach voller Eis haben.

Ich liebe es wirklich, Eis selbst zu machen. Und das, obwohl ich keine Eismaschine habe. Ich wollte mir immer mal eine kaufen, aber – ganz ehrlich – es gibt so viele, tolle Eisrezepte, die ohne Eismaschine funktionieren, dass ich bisher wunderbar ohne ausgekommen bin (und das Ding deshalb auch erstmal von meiner Wunschliste streiche). Das Tolle an selbstgemachtem Eis: es geht kinderleicht und man kann wirklich alles reinpacken, was einem schmeckt.

Gerne mag ich Parfaits und Semifreddo (zum Beispiel dieses wunderbare Nutella-Semifreddo), die ohne Eismaschine fest werden oder auch Eis auf Kondensmilchbasis (wie wäre es mit Erdnussbutter-Eis?), das unheimlich cremig bleibt. Richtig schnell gehen aber Popsicles! Und in die kleinen Eisförmchen kann man wirklich alles einfüllen: einfach Saft. Joghurt und Obst (wie Erdbeer-Joghurt-Eis mit Basilikum und schwarzem Pfeffer) oder – der neuste Trend – Cocktails (wie Hugo am Stiel).

Und heute gibt es bei mir: Eiskaffee am Stiel mit Schokoüberzug. Die Idee stammt aus dem Buch "Eis" von Elisabeth Johansson, das ich euch gleich noch vorstelle.

Popsicle, Coffee, Schokolade, Eis


Zutaten für 6 Stück:


300 ml kalter Kaffee
200 ml Milch
ca. 200 g Bitterschokolade (das kommt darauf an, wie groß der Schokoüberzug werden soll)
optional: Zucker

Zubereitung:


Den Kaffee mit der Milch vermischen. Wer mag, kann natürlich Zucker reingeben, aber ich trinke meinen Kaffee immer ohne Zucker (außerdem ist ja nachher Schoki drumrum). In Eisformen füllen und mindestens 4 Stunden durchfrieren lassen. Dann die Schokolade schmelzen und das Eis reintauchen (bepinseln funktioniert auch). Durch das kalte Eis wird der Überzug sofort fest und das Eis kann direkt probiert werden :)


Spätestens jetzt habt ihr es gemerkt: ich bin ein absoluter Eis-Fan! Und mein Lieblingsbuch zu diesem Thema ist das hier:

Eis - Eiscreme, Sorbet, Granité, Eis am Stiel, Eistorten und Parfaits hausgemacht
von Elisabeth Johansson, erschienen im AT-Verlag München, 2013, 19,90 €

Darum geht's


Um die gesamte Eis-Welt. Das Buch enthält 170 Rezepte mit und ohne Eismaschine. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Semifreddo und einem Parfait? Einem Sorbet und Granita? Wie mache ich eine Eistorte? Und was steckt in mexikanischen Paletas? Das ist in dem Buch alles ausführlich und eindrücklich erklärt.

Was ist besonders?


Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern zum Thema Eis enthält das hier wirklich alles, was mich interessiert. Von klassischer Eiscreme über Popsicles, Eistorten und auch vegane Sorten. Toll ist auch das Kapitel über Saucen, Streusel und andere feine Eis-Garnituren. Auch die Fotos finde ich besonders gelungen.

Rezepte auf der Nachkochliste


Ich muss zugeben, ich habe es noch nicht geschafft, das Cheesecake-Eis zu machen, aber das steht ganz oben auf der Liste! Außerdem Maroneneis, Salz-Karamell, Lakritz-Rocky-Road, Champagner-Granita, und Eis-Mudcake.

Fazit


Für mich ist es das schönste Buch für alle Eis-Selbermacher und die, die es werden wollen!

Vielen Dank an den AT-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.




Mittwoch, 13. August 2014

Ratz-Fatz-Brombeer-Trifle

Wie man aus 3 Zutaten in nullkommanix ein Dessert zaubern kann


Bevor die Beerensaison endgültig vorbei ist, lade ich mir auf dem Wochenmarkt nochmal die Einkaufstüten voll. Gerade ist Brombeerzeit und ich mag die dunklen Beeren gerne im Getränk, im Müsli oder auch auf dem Brot.

Aber ganz besonders mag ich Trifle. Dieses wunderbare Schichtdessert kann man in wenigen Minuten zubereiten und eigentlich braucht man nur 3 Zutaten, die man immer zuhause hat: Kekse, Joghurt (oder was ähnliches) und Obst.

Dessert, Beeren, gesund, very berry



Zutaten und Zubereitung:


Als "Boden" verwende ich am liebsten Kekse wie Butterkekse oder Haferkekse, oder Kekse vermischt mit Nüssen, oder – ganz verrückt – Giotto, Cantucchini, Hanuta oder was der Vorratsschrank so her gibt. Einfach 1-2 grob zerbröseln und in ein Glas geben.

Die nächste Schicht besteht – der Figur zuliebe – aus 1-2 EL Joghurt. Aber auch Quark, Ricotta oder (jetzt wird es nicht mehr ganz so figurfreundlich) Mascarpone schmecken fein. Pur oder etwas Honig gesüßt verwenden.

Jetzt gerne nochmal Kekse nachlegen und noch eine Schicht Joghurt (oder ähnliches) auf die Kekse schichten.

Getoppt wird das feine Dessert mit Beeren, in diesem Fall Brombeeren. Funktioniert auch prima mit anderem Obst oder mit TK-Ware. TK-Obst gebe ich mit etwas Honig in einen kleinen Topf und erhitze die Masse, bis sich alles zu einer cremigen Sauce verbunden hat.

Darf's noch ein bisschen mehr sein? Geröstete Mandelblättchen oder Schokosplitter machen den Nachtisch zu einem kleinen Highlight.

Sonntag, 10. August 2014

Süßkartoffelchips mit Curry

Ohne Zusatzstoffe, aber mit viel Geschmack


Kartoffelchips haben bei mir ja eigentlich allerstrengstes Hausverbot, denn sobald ich die Tüte geöffnet habe, muss ich ganz automatisch wieder reingreifen bis die Packung leer ist. Das "Ich-esse-nur-eine-Handvoll"-Gen scheint bei mir nicht vorhanden. Und deshalb darf diese kalorienreiche Knabberei gar nicht erst in meinen Einkaufswagen wandern.

Manchmal habe ich aber doch Lust auf einen feinen Fernseh-Snack und dann gibt es nur eine Möglichkeit: Selber machen. Zum Beispiel leckere Süßkartoffelchips mit Curry (ganz ohne Geschmacksverstärker)!

Sweet Potato, Chips, Snacks


Zutaten:

  • eine große Süßkartoffel
  • 1-2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL Curry
  • eine ordentliche Prise Salz

Zubereitung:


Den Backofen auf 130°C vorheizen. Die Süßkartoffel in sehr dünne Scheiben hobeln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech auslegen. Sonnenblumenöl mit Curry und Salz mischen und die Chips damit bepinseln. Jetzt 40-60 Minuten backen, bis die Chips knusprig sind (das dauert je nach Dicke der Chips unterschiedlich lang, also ruhig immer mal wieder in den Backofen schauen).

Samstag, 9. August 2014

{Eventbericht} Miomente: Genießen und Lernen

Genießen und Lernen – das ist die Philosophie von Miomente. Deshalb hat das Münchener Unternehmen im Juni Foodblogger zu einem Event nach München eingeladen, bei dem sich alles um unser Lieblingsthema gedreht hat: Essen und Genießen.

Aber was ist Miomente eigentlich? Das Unternehmen ist spezialisiert auf Genuss-Events und kulinarische Geschenke und ist inzwischen in ganz Deutschland unterwegs. Immer auf der Suche nach neuen genussvollen Locations und interessante Events im ganzen Land entstand die Idee, bundesweit mit sogenannten "Location-Scouts" zusammenzuarbeiten, die die besten Räumlichkeiten und Veranstaltungen aufspüren. Und da Foodblogger die kulinarischen Highlights ihrer Region meist ziemlich gut kennen, liegt es doch nahe, diese nach ihren persönlichen Geheimtipps zu befragen.

So saß eine kleine, aber feine Runde Foodblogger mit dem Miomente-Team einen Nachmittag lang in der schönen Münchener Location "Konstantin and Friends" und geredet wurde über passende Locations, schöne Restaurants und kulinarische Events.




Ein großes Thema war auch das eigene Genuss-Magazin, das Miomente gerade plant und das Anfang 2015 erscheinen soll. Das spannende Brainstroming über mögliche Inhalte, Themen und Rubriken brachte so viele Ergebnisse zu Tage, das die Wände für die Notizen nicht mehr ausreichend waren :)
Nach einigen produktiven Stunden waren wir erschöpft, aber glücklich und ich glaube, ihr dürft alle gespannt sein, was es mit diesem tollen Online-Magazin auf sich hat – dazu gibt es sicherlich bald mehr Informationen.

Ganz im Sinne der Miomente-Philosophie stand am Ende des Tages ein Genuss-Event auf dem Programm. Im Rahmen eines gemeinsamen Coktailkurses mit anschließendem Kochkurs durfte in entspannter Atmosphäre probiert, gerührt und geschnippelt werden. Ich konnte an diesem Programmpunkt leider nicht teilnehmen, will euch aber die Fotos nicht vorenthalten, die Lust auf mehr machen:




Als besonderes Gimmick durften wir ein Goodie-Bag mit nach Hause nehmen, das jedes Foodblogger-Herz höher schlagen lässt:

Olivenöl von Monini, Balsamicocreme mit Feige von Mazzetti, Brombeer-Konfitüre von d'arbo, Dijon-Senf von Maille, eine Flasche Mont Michel Cava inklusive Flaschenkühler von Jacques' Weindepot und als Highlight ein Abo einer dieser drei Zeitschriften: Mein Landrezept, So isst Italien und Sweet Paul – ich freue mich, dass Sweet Paul in Zukunft regelmäßig Einzug in meine Küche erhalten wird (und erwarte mir außerdem jede Menge neuer Inspiration für das Miomente-Genuss-Magazin).


Fotos: Miomente GmbH

Dienstag, 29. Juli 2014

Erdnussbutter-Eis {ohne Eismaschine} – ich bin dann mal im Eishimmel

Ben & Jerry's wird mich irgendwann noch in den finanziellen Ruin treiben. Mit ihrer Sorte "Peanut Butter Cup" haben sie mich sofort und unwiderruflich abhängig gemacht.

Aber wenn es ums Essen geht, bin ich ein "Selbermacher". Was mir schmeckt, will ich kopieren und zuhause nachmachen. Das klappt nicht bei allem (weil ich zum Beispiel weder eine Friteuse noch einen Holzofen zuhause habe). Aber Eis machen kann ich. Und dafür brauche ich nicht mal eine Eismaschine.

Und deshalb präsentiere ich euch: mein erstes Erdnussbuttereis! Es ist ratzfatz zusammengerührt und schmeckt absolut preisverdächtig. Und wenn ihr zufällig noch ein paar Reese's daheim habt, die ihr in der Eismasse verstecken könnt, dürft ihr euch gerne zu mir in den Eishimmel gesellen.

Wollt ihr es auch mal ausprobieren?

Peanutbutter, Reeses, Icecream, newyorkcheesecake, rezept, Eis


Zutaten:



  • eine Dose (400 ml) gezuckerte Kondensmilch (unbedingt die gezuckerte verwenden, die gibt es zum Beispiel von Milchmädchen)
  • 200 g Erdnussbutter (ich hatte creamy verwendet, aber crunchy wäre sicher auch spannend :)
  • 300 g Schlagsahne
  • eine Handvoll geröstete und gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • wer mag: ein bisschen Schokolade oder Reese's, ebenfalls grob gehackt.


Zubereitung:


Die Erdnussbutter zusammen mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut vermischen. Sahne sehr steif schlagen. Einen Teil der Erdnüsse und Schokolade unter die Masse heben. Den Rest zum Servieren aufbewahren. Die Masse in eine geeignete Form füllen und mindestens 5 Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen.


Dienstag, 22. Juli 2014

Homemade Bounty und DIY-Lieblingsbuch-Alarm {Ein Kuss aus der Küche}

Seid ihr auch süchtig nach Koch- und Backbüchern? Ich habe inzwischen mehr als Schuhe und das will wirklich was heißen! Da ich mich ziemlich gut mit Kochbüchern aller Art auskenne, passiert es gar nicht so oft, dass mich ein neues Buch wirklich überrascht. Aber gerade ist es passiert und zwar mit diesem Exemplar: Ein Kuss aus der Küche: Heißgeliebte Klassiker natürlich selbst gemacht

Ich dachte eigentlich, es handelt sich hierbei um ein klassisches "Geschenke aus der Küche"-Buch, aber dieses fabelhafte Kochbuch kann weit mehr.

Darum geht's

 

Um's Selbermachen. Und zwar alles. Pizza und Burger, Pommes und Ketchup, Müsli, Nutella, Joghurt, Eis und Knäckebrot. Und süße und herzhafte Snacks, die man eigentlich im Supermarkt findet: Butterkekse, Prinzenrolle, Grissini, Vienetta und Bounty (dazu später mehr).

Funktioniert's

 

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Rezepte beim ersten Durchblättern auf meine Todo-Liste gesetzt - ein sehr gutes Zeichen!

Was ist besonders?

 

Die Idee, dass man wirklich alles selbst machen kann, zum Beispiel auch Backpulver. Aber vor allem die ganzen Snacks, die man im Supermarkt für den kleinen Hunger kauft und die bis obenhin vollgestopft sind mit Farb- und Konservierungsstoffen - und die braucht wirklich kein Mensch!

Schon ausprobiert:

 

Das fabelhafte Bounty (schon mehrmals!), das nur aus 3 (!) Zutaten besteht, Country Potatoes (schon mehrmals!), Barbecuesauce und am Wochenende muss das Vienetta her!

Fazit

 

Aktuell mein Lieblingskochbuch. On top gibt es sogar noch ein paar hübsche Sticker.

Um euch das Buch ein bisschen schmackhaft zu machen, gibt es hier das wunderbare 3-Zutaten-Bounty-Rezept:

Kokosriegel, Kokosnuss, Schokoriegel

 

Zutaten:

 

  • 200 g Kokosraspel
  • eine Dose gezuckerte Kondensmilch (zum Beispiel Milchmädchen)
  • 200 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:


Die Kokosraspel mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Masse mit Folie abdecken und mindestens eine Stunde quellen lassen.

Anschließend die Füllung zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen. Die obere Schicht Backpapier entfernen und die Kokosmasse mit einem Messer in Riegel schneiden.

Das Backpapier mit den Riegeln auf eine Platte oder ein Backblech geben und mindestens eine Stunde ins Gefrierfach stellen.

Währenddessen Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Kokosriegel damit überziehen. Am besten auf einem Kuchen- oder Pralinengitter abtropfen und fest werden lassen.

Kühl gelagert halten sich die feinen Riegel mindestens eine Woche (wenn sie bis dahin nicht alle schon verputzt sind...

Hier geht's zum Buch:

 

Vielen Dank an den Verlag Edition Michael Fischer, der mir das Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Kokos-Knuspermüsli mit getrockneten Kirschen

Gegen den Nach-WM-Blues und gegen das Sommerloch


Knapp eine Woche nachdem die deutsche Fußballnationalmannschaft den lange ersehnten vierten Stern nach Hause geholt hat, legt sich langsam die Euphorie. Fahnen und Trillerpfeifen wandern wieder in den Keller und man zappt sich zum ersten Mal seit Wochen wieder durchs TV-Programm jenseits von ARD und ZDF. Und was entdecken wir da? Das Sommerloch. Herzlich Willkommen.

Bald lesen und hören wir wieder über Mini-Krokodile in Baggerseen, Currywurststeuern, vorbildliches Verhalten am Ballermann und – ganz wichtig – wir diskutieren darüber, wie die Gauchos gehen…

Wer keine Lust hat auf Sommerloch, geht in die Küche und zaubert ein paar Leckereien. Zum Beispiel ein kinderleichtes Kokos-Knuspermüsli

Übrigens, kennt ihr das Müsli der Woche bei Moey’s Kitchen? Schaut mal rein und sucht euch eure ganz persönliche Lieblingskombination!

Muesli, Kokos, Frühstück, Haferflocken


Zutaten:


  • 200 g Haferflocken
  • 25 ml Sonnenblumenöl
  • 1 EL Rohrzucker
  • 50 ml Ahornsirup
  • 100 g Mandelblättchen
  • 3 EL Kokosraspeln
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Zimt
  • getrocknete Kirschen nach Belieben


Muesli, Frühstück, Haferflocken

Zubereitung:

Den Backofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Sonnenblumenöl in einen Topf geben und Zucker und Ahornsirup dazu geben. Vorsichitg erhitzen und rühren, bis sich der Zucker löst. Die Mischung nicht zu warm werden lassen. Haferflocken, Mandeln, Kokosraspeln, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und alles gut vermischen.

Die erwärmte Öl-Sirup-Mischung über die Haferflockenmischung geben und alles gründlich durchmischen.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und die Müslimischung darauf verteilen. Das Müsli 20-25 Minuten backen. Dabei immer wieder einen Blick in den Ofen werfen, damit das Müsli nicht zu dunkel wird. Ab und zu umrühren verhindert auch, dass das Müsli an der Oberfläche zu viel Farbe annimmt.

Nach dem Backen aubkühlen lassen (das Müsli wird dann noch knuspriger). Getrocknete Kirschen grob hacken und zu der Müslimischung geben. Luftdicht verpackt hält sich das Müsli mehrere Wochen.

Samstag, 12. Juli 2014

{Fußball-Snacks Nr. 7} Weltmeister-Bierbowle mit Früchten in schwarz-rot-gold

Ihr müsst mich entschuldigen, aber nach dem Halbfinale am Dienstag war ich erstmal ein paar Tage zu geschockt, um zu bloggen - wer hätte schon darauf gewettet, dass die deutsche Elf Brasilien 7:1 vom Platz fegt? Ich könnte mich immernoch in den Arm zwicken, wenn ich daran denke.

Aber wir müssen aus der Trance erwachen und uns auf das Finale morgen vorbereiten. Habe Grillgut und Bier, Chips und Cola besorgt. Außerdem Trikot, Fahne und Trillerpfeife zurecht gelegt. Und wisst ihr, was zu einem Fußball-Finale passt? Eine Bierbowle! Mit schwarzen Johannisbeeren, Himbeeren und Zitronen passt auch das Farbkonzept wieder zum Schwarz-Rot-Gold-Thema.



Langsam kommt auch die Nervosität und deshalb will ich jetzt gar keine großen Reden mehr schwingen. Ich verabschiede mich für heute und sage:

Tschüß, bis Weltmeister!





Zutaten:


1 Flasche Sekt
1 Flasche Hefeweizen
300-500 ml Mineralwasser (nach Geschmack)
4-6 EL Himbeersirup
2 Biozitronen, in Scheiben
100 g schwarze Johannisbeerenn
150 g Himbeeren (frisch oder TK)

Zubereitung:


Sekt und Mineralwasser in eine Bowle-Schüssel gießen. Sirup und Früchte dazugeben. Zum Schluss vorsichtig das Bier dazu gießen und umrühren. Abschmecken. Noch mehr Mineralwasser? Oder lieber mehr Sirup? Bis zum Servieren kalt stellen.


Freitag, 4. Juli 2014

{Fußball-Snacks Nr. 6} Dip Dip Hurra mit Tapenade, Salsa und Hummus in schwarz-rot-gold

Böse Zugen behaupten ja, dass die Deutsche Nationalmannschaft jetzt keine Chance mehr hat auf den Weltmeistertitel (außer vielleicht unser Libero Neuer bestreitet das restliche Turnier alleine). Wir bleiben optimistisch und freuen uns auf einen weiteren, spannenden Fußball-Abend! Immer dabei: die passenden Snacks.

Heute im Gepäck: drei feine Dips, die ratzfatz angerichtet sind: Oliventapenade, Tomatensalsa und Hummus -  das ergibt dann ganz zufällig auch ein Trio in schwarz-rot-gold.

Dazu passen übrigens super selbstgemachte Nachos. Wer heute Abend dann auch noch auf dem Sieg der Deutschen Elf anstoßen will, stellt am besten schonmal den Limes kalt. Brombeer, Erdbeer und Mango ergeben nämlich ebenfalls ein hübsches Schwarz-Rot-Gold-Gespann.

Dip, Snacks, Fußball, Rezept, schwarz-rot-gold

Hier geht's zu den Rezepten:


Dienstag, 1. Juli 2014

Heiraten in New York - ein Blick hinter die Kulissen

Nach 10 Minuten verheiratet - und dann?


Irre, wie die Zeit verfliegt! Heute ist es zwei Jahre her, dass ich die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe. Auf einem Steg unterhalb der Brooklyn Bridge habe ich Ja gesagt zum besten Ehemann der Welt. Die Stadt New York hat uns dann den allerschönsten Tag beschert. Und auch nach zwei Jahren bin ich immernoch überglücklich, wenn ich daran denke. Da darf man auch mal kurz sentimental werden.

Hochzeitstag, New York, NYC, Wedding, Brooklyn Bridge

Und weil ich euch bisher in meinem "Heiraten in New York"-Beiträgen nur die Profifotos gezeigt habe, gibt es heute einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Die Trauung selbst war nämlich nach 10 Minuten vorbei, anschließend sind wir mit unserer wunderbaren Fotografin noch zwei Stunden durch die Stadt gefahren und haben diese fabelhaften Fotos gemacht, die ihr schon kennt: Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten

Was wir sonst so den ganzen Tag getrieben haben, seht ihr hier:


Am 1. Juli 2012 hatte es über 30 Grad in New York, deshalb war unsere Trauung auf 9 Uhr morgens angesetzt. Und aus diesem Grund musste auch die Stylistin schon um 6.30 Uhr anrücken. Es war übrigens ein Sonntag, was sie ihrer Laune nach zu urteilen total prima fand. Zwei große Becher Kaffee später war sie dann auf der Höhe und ich noch nervöser und dann hat die Dame mit den vielen Tatoos ganz wunderbare Arbeit geleistet.

Sie hat mir dann auch noch fix beim Anziehen geholfen (ein Kleid mit Reißverschluss ist eben doch ganz praktisch). Die erste Begegnung in unserem Hochzeitsdress hatten mein Mann und ich dann ganz romantisch in unserem Hotelzimmer :)

New York, NYC, Wedding, Hochzeit

Unser Hochzeitsplaner hat uns in Soho abgeholt und wir sind mit dem Taxi nach Brooklyn gefahren. In aller Frühe hatten wir nur wenig Zuschauer (wir selbst haben ja gar keine mitgebracht) und so haben wir im kleinen, feinen Kreis mit einem Friedensrichter, einem Hochzeitsplaner und einer Fotografin Ja gesagt. Extra für uns hatte der Friedensrichter die kurze Traurede gewählt und so waren wir nach etwa 10 Minuten verheiratet.

New York, NYC, Brooklyn Bridge, Wedding, Hochzeit

Anschließend sind wir mit unserer Fotografin und unserem Hochzeitsplaner zwei Stunden durch New York gedüst und haben Fotos in der Grand Central Station, am Flatiron Building, auf dem Times Square und bei Gray's Papaya gemacht. Die Bilder könnt ihr hier bewundern: Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten

Damit war der offizielle Teil vorbei und der Tag war trotzdem noch jung. Was also machen? Erstmal ein bisschen U-Bahn fahren, einen Kaffee bei Starbucks trinken und dann ein leichtes Mittagessen im Chelsea-Market zu sich nehmen. Bei über 30 Grad haben wir den langen Rock (mein Kleid war ein Zweiteiler) und die lange Hose gegen was Luftiges getauscht. Statt High Heels waren Ballerinas angesagt, aber der Rest des Outfits durfte schick bleiben - schließlich hatten wir gerade geheiratet.

New York, NYC, Wedding

Gegen später waren wir ganz entspannt in der Bar, die angeblich Pate für das Set von "How I met your mother" war. Bei ein paar Heineken und eine Portion Chili-Pommes konnten wir der spanischen Nationalmannschaft beim Europameister werden zuschauen. Nach dem Spiel waren innerhalb weniger Minuten unzählige Spanier auf den Straßen und haben den Titel gefeiert. Und da wir auch was zu Feiern hatten, haben wir uns der spontanen Party im Brunnen des Washington Square Park einfach angeschlossen. 

Letztendlich hatten wir dann noch ein spätes Dinner bei einem schönen Italiener. Nix aufgeregtes, nur lecker. Es war der entspanneste Hochzeitstag aller Zeiten.

New York, NYC, Wedding, Hochzeit



Ihr wollt mehr über unsere Hochzeit in New York wissen? Schaut mal hier:

Heiraten in New York Part 3: Bilder und Fakten
Heiraten in New York - Aftershow-Party: Was kann bei einer Hochzeit eigentlich alles schief gehen?
Heiraten in New York - Aftershowparty: "Schatz, ich hab' meinen Ehering verloren" und andere zentrale Sätze in der Vorhochzeitswoche
Heiraten in New York: Die Aftershowparty
Heiraten in New York - Aftershowparty: Ja, ich will... Kuchen! Meine selbstgemachte Hochzeitstorte

Foto: Kristina Williamson von FOTOVOLIDA Wedding Photography